ORF berichtet

Schüllers US-Speaking Tour @ ZIB 2, 23-07-2013 22:00
Schüller in den USA (03:47)
Helmut Schüller, der Gründer der rebellischen Pfarrer-Initiative, ist auf Amerika-Tournee und besucht dort vier Wochen lang katholische Gemeinden. Die Kardinäle von Boston und Philadelphia haben Schüller allerdings offiziell verboten, in den Kirchen ihrer Diözesen zu sprechen.

religion.ORF.at, 24-07-2013
Helmut Schüller für gleichgeschlechtliche Ehe
Helmut Schüller, Obmann der amtskirchenkritischen Pfarrer-Initiative, hat sich während seiner Vortragstour durch die USA eindeutig für die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen …

Sendungshinweis: Sonntag 28.07., 12.30 ORF 2
Das ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ berichtet am kommenden Sonntag ebenfalls über die USA-Reise Helmut Schüllers.
>> „Orientierung“, 28.7.2013, 12.30 Uhr, ORF 2

 

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9 Antworten zu ORF berichtet

  1. Johann Haslinger,484o Vöcklabruck,Salzbrgerstr.2o schreibt:

    Lieber Mitbruder!Dem,was HerrJohann Amann in einem Kurzkomentar ausgesprochen hat,ist nichhts hinzuzufügen.Ich kann nAber nur bedauern,dass Du mit Deiner Einsellung weder der Sache gedient hast,noch deinen anderen Anliegen einen Dienst erwiesen hast.Vielleicht nimmst Du lieberf einen
    Scheiterhaufen in kauf als unverstandener moderner Prophet??
    In Zukunft wird trotz allem-die Zweisamkeit von Mann und Frau -nach dem Plan des Schöpfers -als Ehe“
    überleben.

    • Johann Amann (im Rahmen eines Bildungsprojektes in der Ukraine tätig) schreibt:

      Bravo! Auch wenn eine harmonische Mann/Frau-Beziehung nicht so einfach ist – am Schöpfungsplan können wir nichts ändern. Eine solche Beziehung spielt sich nicht bloss im Physischen ab. Aber der Mensch ist ein Wesen von Geist UND Körper – auch daran können wir nichts ändern! Eine „lebendige Gemeinde“ (das Ziel der Pfarrer-Initiative) kann nur aus lebendigen Partnerschaften und Familien bestehen – und nicht bloss aus Einzelpersonen!

      • Johann Amann (im Rahmen eines Bildungsprojektes in der Ukraine tätig) schreibt:

        Warum ist eine harmonische Mann/Frau-Beziehung so schwierig – auch wenn sie dem Schöpfungsplan entspricht?

        Der Grund liegt darin, dass die erste Mann/Frau-Beziehung der menschlichen Ureltern – von denen wir alle physisch abstammen – nicht unter dem Segen Gottes zustande gekommen ist. Das ist die Bedeutung des biblischen Mythos vom „Sündenfall“. Dadurch wurde die Beziehung zum Schöpfer unterbrochen und es hat beim Menschen das physische Verlangen die Oberhand über das geistige Verlangen bekommen. Und so ist ein Konflikt entstanden zwischen Geist und Körper (siehe Paulus, der vom „Gesetz des Geistes“ und dem „Gesetz des Fleisches“ schreibt) – und als Folge davon zwischen Mann und Frau, zwischen Mensch und Natur, zwischen Familien, Sippen, Völkern usw.

        Jesus ist als „neuer Adam“ ohne diesen inneren Konflikt (als „Sohn Gottes“) in diese Welt gekommen und sollte das Ideal der „wahren Familie“ verwirklichen. Aber die Amtskirche seiner Zeit hat ihn als Häretiker gebrandmarkt und mithilfe der Römer an ein Kreuz geschlagen. So wurde die Verwirklichung des Ideals von Ehe und Familie das Ziel seines Zweiten Kommens („Hochzeit des Lammes“) – einer Zeit, in der wir uns heute befinden.

  2. Ronald P. schreibt:

    … und umso besser wäre es dann für ein „lebendiges“ geistliches und spirituelles – aber auch „normales menschliches“ Miteinander im täglichen Leben einer Gemeinschaft (Dorf, Stadt, Grätzl etc.), wenn die Vertreter der katholischen, verkörperten „Geistlichkeit“ selbst die Möglichleit hätten zu entscheiden, welche Beziehungsform sie wählen.

    Den ERFAHRUNGEN enstehen in der Regel beim konkreten TUN und ERLBEN – und nicht beim darüber lesen oder darüber erzählt bekommen (hören müssen!).

    Vor allem das hören und als „wahr“ nehmen müssen, was lt. Martha Böck atuell halt NICHT so toll läuft, wie viele das automatisch in die Beziehungsform EHE automatisch als POSITIV hinein interpretieren. Und ich denke da bekommt man schon einiges zu hören, wo es einem Pfarrer – nicht nur des Schweigegelübdes wegen – die Sprache verschlägt.

    Und auch das PRÄGT und hinterlässt Spuren und Eindrücke im Leben, die durch vieles, das in einer „funktionierenden“ Beziehung, zu der man(n / Frau) sich FREI.WILLIG entscheiden konnte,
    wieder relativiert werden könnte, selbst besser/anders gemacht werden könnte. In der Praxis und beim TUN.

    Denn wir Mensch lernen halt zu überwiegendem Masse durch Nachahmung – vom ersten Tag und Schrei weg!

    In diesem Sinne sollten auch unsere – zumindest zukünftigen – Pfarrer und Leiter von Pfarr.Gemeinschaften das Recht haben, selbst und unmittelbar als Betrfoffene – und nicht nur Beteiligte – zu ERFAHREN – aber vor allem selbst zu entscheiden, wie sie ihr Leben – miteinander oder alleine (mit wem auch immer) – im DIenste der Vision Christi täglich auf ihrem und für unseren gemeinsamen Weg angehen wollen.

    Im Sinne der Textzeile aus dem Lied von X. Naidoo „Volle Kraft voraus“:
    … du wurdest darauf angesetzt, den Himmel um die Erde zu erweitern!

  3. Johann Amann schreibt:

    Quo vadis Pfr. Schüller?…

    Sehr geehrter Herr Pfr. Schüller,

    die Nachricht, dass Sie sich öffentlich für die Homo-Ehe einsetzen, hat mich ziemlich überrascht. In einer demokratischen Gesellschaft spielt Freiheit zwar eine wichtige Rolle – aber ist alles richtig und gut, was Menschen wollen?

    Gibt es nicht geistige Gesetzmässigkeiten und eine göttliche Ordnung, die auch kirchliche Obrigkeiten nicht ändern können? Und gehört nicht die zweigeschlechtliche Ehe zu dieser göttlichen Ordnung? Wenn ich die Bibel lese und auch die Gesetze der Natur studiere, dann meine ich, dass es so ist.

    Wer soll den Menschen – vor allem der Jugend – in der heutigen Zeit Orientierung geben, wenn nicht die Kirche? Leider gibt es christliche Gruppen, die eine solche Verantwortung nicht spüren! Es ist unbestritten, dass gesunde und harmonische Familien das grundlegende Fundament und der Eckstein für eine stabile Gesellschaft und friedliche Welt sind – und gesunde Familien können nun einmal nur von zweigeschlechtlichen Eltern gebaut werden, auch wenn das für sie auch nicht so einfach ist.

    Wenn es Menschen gibt, die anders denken, dann kann man es ihnen nicht verbieten, aber man kann und muss es nicht gut heissen. Wenn kirchliche Amtsträger die Home-Ehe der zweigeschlechtlichen Ehe gleichstellen, dann führt das in zunehmendem Masse zu Orientierungslosigkeit und letzten Endes zu einem Ruin der Gesellschaft.

    Als jemand, der für Ihre Ideen und Arbeit eine gewisse Sympathie hatte, möchte Sie bitten darüber nachzudenken, ob Ihre Bemühungen nicht doch in eine falsche Richtung gehen!.

    Sie selbst mögen auf Grund des Echos in der Öffentlichkeit ermutigt sein, Ihre Arbeit fortzusetzen und weiter auszubauen. Aber ich möchte Sie dazu ermutigen darüber nachzudenken, ob das unter den gegebenen Umständen richtig ist? Dass von einer „beinahe ikonenhaften Verehrung“ Ihrer Person die Rede ist, könnte Sie vielleicht auch nachdenklich stimmen?!

    Mit freundlichen Grüssen

    Johann Amann
    Leiter des Projektes „Internationale Volkshochschule Kiev“

    • Martha Böck schreibt:

      Was sich in zweigeschlechtlichen Ehen an Verhalten abspielt, ist leider manchmal (auch) sehr „ungesund “ bis unfassbar…Das eigentlich Gesundheitsfördernde ist das Ja zur Liebe, zu Leben /zum Kind/ zum anderen.-„Du bist geliebt und willkommen“- UND das RESPEKTIEREN der seelischen und köperilichen Identität. Dazu gehört auch die geschlechtliche Orientierung. Ja, die Biologie hat ihre Ordnung (über die wir nie alles wissen) aber die „sogenannten Abweichungen“ (wer beurteilt?) – dazu gehören auch die besonderen Begabungen, die wohl niemand in Frage stellen würde – gehören auch zum Leben und zur Evolution! Liebe und Respekt sollten Orientierung geben und dienen dem Leben und gutem Miteinander…
      mit respektvollen Gruß
      Martha Böck

      • Johann Amann schreibt:

        Ich stimme zu: Die Zweigeschlechtlichkeit allein ist noch nicht ausreichend für eine „gesunde Ehe.“ Die Voraussetzung für eine solche ist: dass ich zuerst als Einzelperson meine geistigen Fähigkeiten und mein Herz entwickle…und das tue ich, wenn ich lerne und mich bemühe, mich mit meinen Fähigkeiten zum Wohl anderer einzusetzen und für andere Verantwortung zu übernehmen… und dadurch meine Liebesfähigkeit entwickle. Auf dieser Grundlage wird dann eine „gesunde Ehe“ möglich. Für die Ehe braucht es vor allem eine entsprechende geistige Reife. Zugegeben – das ist nicht so einfach!…und ich denke, die „Geistlichen“ sollten die ersten sein (und könnten es vielleicht auch), die das vormachen!…

  4. Andrea Riemer schreibt:

    Gäbe es mehr Priester wie Helmut Schüller, so hätte ich nicht zur protestantischen Kirche gewechselt und Österreich sehr enttäuscht verlassen – nach einer Kindheit und Jugend neben einem Pfarrhof, sehr in die katholische Kirche integriert und nach meiner Scheidung regelrecht vertrieben. Weiter so – auch wenn es nicht immer einfach ist!

  5. Pingback: Katolsk Vision » Varning ! Ej för ”sköra katoliker”

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